Neue Unruhen im Nordirland-Konflikt

Traurige Neuigkeiten aus dem Nordirland-Konflikt: Anlässlich eines protestantischen Oraniermarsches am 12. Juli in Belfast zum Gedenken an eine Schlacht von vor 320 Jahren (!) gab es Ausschreitungen zwischen Protestanten und Katholiken.  Der Friedensprozess, der in den letzten Jahren recht erfolgreich gemeistert wurde, ist damit einigen Erschütterungen ausgesetzt worden. Es kam zu Straßenschlachten mit der Polizei.

Zu solchen Ausschreitungen kommt es leider regelmäßig alljährlich um den 12. Juli herum. Die Ausschreitungen begrenzen sich jedoch zumeist auf Belfast und auf diesen Zeitraum. Um den 12. Juli herum sollte man daher vielleicht nicht gerade nach Belfast fahren, um sich dort die Stadt anzuschauen. Der Rest von Irland und Nordirland ist jedoch gefahrlos zu bereisen. Also keine Angst vor Ausschreitungen, ich habe Belfast und Irland ohne ein einziges Problem bereist, und es war toll.

In Belfast kann man im Rest des Jahres übrigens auch ganz normal gefahrlos durch die Stadt laufen und sich vor allem von der Geschichte beeindrucken lassen. Man sieht die Spuren des Nordirland-Konflikts an vielen Orten und spürt die beklemmende Stimmung. Konkrete Gefahren gibt es aber zumindest im Innenstadtbereich nicht, da auch massive Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Belfast ist gerade durch seine heftige Geschichte sehr beeindruckend.

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